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Sozialmedizinische Nachsorge

Die sozialmedizinische Nachsorge kann in drei zeitlich aufeinander folgende Abschnitte untergliedert werden:

Während des Klinkaufenthaltes

Die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Eltern stehen anfangs in der Klinik oft unter Diagnoseschock und benötigen Unterstützung, um mit der veränderten Lebenssituation zurecht zu kommen. Die Kontaktaufnahme des/r Nachsorgemitarbeiters/in erfordert aufgrund der Ausnahmesituation viel Einfühlungsvermögen: Alle Betroffenen sollten weder allein gelassen noch mit Angeboten bedrängt oder gar überfordert werden. Manchen genügt schon das Bewusstsein: Da ist jemand, an den ich mich wenden kann, wenn ich ihn brauche. Für den Krisenfall, zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Risikogeburt, sind geeignete MitarbeiterInnen rund um die Uhr erreichbar.

Im Übergang von der Klinik nach Hause

Zum Ende des stationären Aufenthaltes wird der Übergang aus der rundum versorgenden Klinik in die Selbstständigkeit zuhause vorbereitet. Den Patientenfamilien steht ein manchmal völlig veränderter Alltag bevor: dafür muss oft viel organisiert und vorbereitet oder müssen neue Fertigkeiten erlernt werden, z.B. für die oft aufwändige Pflege des Patienten. In dieser Phase wird z.B. geklärt ob der Wohnraum für den Patienten geeignet ist oder wer die Familie vor Ort unterstützen kann.

Betreuung zuhause

In dieser Phase liegt der Schwerpunkt der sozialmedizinischen Nachsorge. Zuhause stellen sich oft neue Fragen, unvorhergesehene Probleme tauchen auf. Die intensive Unterstützung der Klinik fehlt und viele realisieren erst jetzt, welche Auswirkungen Krankheiten oder Behinderungen haben. Früher fühlten sich die Familien damit oft alleingelassen, jetzt kommt die Nachsorge-MitarbeiterIn zu ihnen und geht auf die individuellen Probleme ein. In dieser Zeit koordiniert, informiert, schult, berät die Nachsorge. All das gelingt nur, wenn sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen lässt und die NachsorgemitarbeiterIn Zeit mitbringt.





ONLINESPENDE

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Volksbank RheinAhrEifel

in Kooperation mit: universitätsklinikum bonn

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